Sonntag, Dezember 17, 2017

Orangen-Kokos-Wildpflanzen-Törtchen oder -Dessert

Oh, oh, so schnell wird es Sonntag und ich hatte euch ja das 2. Rezept zum rohköstlichen Bratapfel schon für Freitag versprochen. Aber es war einfach wieder viel zu viel los. Gestern war die erste Winterexkursion und am Mittwoch war ich in Kopenhagen und am Donnerstag in Malmö unterwegs - die Berichte aus den Rohkost-Restaurants dort folgen - versprochen. Hier wird derweil die Liste der Blogeinträge, die noch anzufertigen sind, immer länger.

Aber nun zur Lösung des Rätsels: Das war die leckere Ergänzung zum Bratapfel: Cremig, schmelzend, eiskalt serviert.



Hier links neben dem Bratapfel...


und jetzt wollt ihr natürlich auch das Rezept - das gibt es in der Januar-Ausgabe des Wildpflanzen-Magazins oder hier unter diesem Eintrag - übrigens einem eurer Lieblingseinträge. Das Basisrezept, das ich hier nur abgewandelt habe, ist dieses: Dessert oder Kuchen... Und ja, das habe ich so auch auf der Messe veggie & frei von auf der Bühne zubereitet. Dort haben wir es als Creme verspeist, weil es schon ein bisschen dauert, bis die Creme richtig fest wird - am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann könnt ihr auch so glatte Tortenstücke scheiden. 

Damit wünsche ich euch einen schönen 3. Advent und falls ihr Bratäpfel und Orangen-Kokos-Wildpflanzen-Törtchen zum Nachmittags-"Kaffee" machen solltet, dann schickt doch mal ein Foto, wie das bei euch ausgesehen hat.


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Und so schaut's dann aus.



Mittwoch, Dezember 13, 2017

Rohköstliche Bratäpfel - wie geht denn das?


Wenn mich nicht neulich die Lust auf Bratäpfel überkommen hätte, würde es diesen Blogeintrag gar nicht geben. Und wer war schuld? Meine liebe Kirstin Knufmann von PureRaw. Die hatte nämlich ein Rohköstliches Bratapfel-Rezept auf ihrer Seite und war auch noch so nett, es mir beziehungsweise euch zur Verfügung zu stellen. Und am vergangenen Wochenende war es dann soweit - ich hatte alle Zutaten beieinander und es konnte losgehen.


Erst einmal braucht man Äpfel - ist ja klar - aber irgendwie habe ich dann am Samstagabend festgestellt, meine Apfelwahl war wohl ein Missgriff. Die Sorte Morgenduft hatte wohl zu lange im Bio-Supermarkt rumgelegen - irgendwie schmeckten die nicht knackig, sondern mehlig.

Ich wollte es trotzdem versuchen und hab mir Kirstins Rezept zur Hand genommen. Lautet wie folgt:

Bratäpfel
3 Stück

Zutaten:

3 Äpfel
1/2 Zitrone, Saft
70 g Yacónsirup
10 g BOBEI -Backen ohne Butter und Ei (damit könnt ihr auch Pfannkuchen machen)
1/8 TL Vanillepulver
2 TL Ceylon-Zimt
80 g Gojibeeren / 80 g Maulbeeren (oder gemischt)
70 g Walnüsse/Pecannüsse, grob gehackt

Zubereitung:
Eine kleine Kappe am Kopf der Äpfel abschneiden. Die Äpfel mit einem Löffel aushöhlen. Alle weiteren Zutaten in einer Schüssel vermengen und als Füllung in die Äpfel geben. Die Äpfel von außen mit einem Pinsel mit etwas Zitronensaft und Süße bestreichen und die Kappe oben auf setzen.
Im Dörrautomaten für 16-18 Stunden bei 42°C dörren lassen.
Warm servieren!

Ich hab an der einen oder anderen Stelle ein bisschen geschummelt und bin selbst kreativ geworden, das empfehle ich ja euch auch immer. Und ich habe die Bratäpfel in meinen Ofen gesteckt, bei 42 °C und leicht geöffneter Tür geht das genauso gut.

Ich habe die doppelte Menge an Äpfeln gemacht und die Zutaten noch um Trockenpflaumen, Kokosraspeln, weihnachtliche Gewürze (Klara Kopf von Sonnentor) und Mandeln ergänzt und ich habe nur die angegebene Menge Sirup im Originalrezept für die doppelte Portion Füllung verwendet, was durchaus süß genug war. Außerdem habe ich die Füllung im Mixer ein paar Mal durchgewirbelt, daher ist sie etwas feiner als im Originalrezept von Kirstin.





Dann Deckelchen drauf und ab in den Ofen.


Und so sah das Ergebnis dann viele Stunden später aus: Ich habe zum Schluss die Temperatur nochmal für eine halbe Stunde etwas höher gedreht, damit die Äpfelchen auch richtig warm waren und dann angerichtet.

Zusammen mit dem unglaublichen Duft von unserem Adventskranz war es dann aber
schon ganz schön weihnachtlich bei uns.

Ich kann euch nur empfehlen die Bratäpfel einmal auszuprobieren, auch wenn sie eigentlich keine sind. Übrigens, die mehligen Äpfel haben dann als Rohkost-Bratäpfel sogar richtig gut geschmeckt.

Und wenn ihr euch jetzt fragt, was eigentlich am Rand da noch auf dem Teller zu sehen ist - das erzähl ich euch auch noch, vielleicht morgen schon oder am Freitag (diejenigen welche meinen Vortrag auf der veggie & frei von gehört haben, ahnen es vielleicht schon).


Sonntag, Dezember 10, 2017

Rebellisch lecker in München bei Bex


Ich sag euch was... heute nehm' ich euch wohin mit, da  habe ich mich schon so lange drauf gefreut, da hinzukommen. Normalerweise lasse ich mir nicht so lange Zeit, aber irgendwie wollte es nicht so richtig werden mit dem Rebella Bex und  mir. Im November war es aber soweit.

Da gibt es also diese Frau in München, Rebecca, die mir irgendwann vor gut einem Jahr bei Facebook aufgefallen ist, weil sie dieses Café aufgemacht hat, in dem man auch am Yogaunterricht teilnehmen kann oder vielleicht ist es auch eine Yogaschule, in der man gut essen kann. Das musste ich sehen...

Wieder vergessen aber auf Facebook weiter beobachtet. Und dann gab es dort ein Getränk - habe ich gesehen auf Facebook - einen Tee oder Kräutertrunk oder was sollte das sein? Es hieß "Detox Baby". Wie mein Buch nur ohne Komma und Ausrufezeichen.




Spätestens jetzt war der Zeitpunkt gekommen, Kontakt aufzunehmen. Ich weiß nicht, wie oft, wir schon hin und hergeschrieben haben; es war immer nett und immer wieder haben wir uns verabreden wollen und nie hat's geklappt - irgendwas war immer.
Das war mir irgendwann zu blöd und obwohl es wieder keine Aussicht auf ein Treffen gab - ich wollte es jetzt wissen, an einem Samstag im November (Essen zieht mich einfach magisch an).

Morgens war ich noch mit einer Schar Teilnehmer auf Wildpflanzen-Exkursion und nachmittags hatte ich mich mit Claudi von claudigoesvegan und Hanna Hase + Minihasen und Hasenmann und Markus und Marielle, auch zwei Rohköstlern, im Rebella Bex verabredet - Rebecca hatte uns einen Tisch reserviert.

Und dann konnte ich endlich eintauchen in dieses Paradies. Zwei Exkursionsteilnehmerinnen hatten auch noch den Weg dorthin gefunden und waren schon da, sonst gab es nur noch zwei freie, aber reservierte Tische. Es läuft im Bex - gut so, spricht für sich, das war mein erster Eindruck.
Rebecca kämpft hier nicht alleine für das Echte, Feine und Leckere - Ralf hat uns auf's Beste versorgt. ich entschuldige mich für den Fotowackler - scharf gibt es ihn aber auf der Teamseite vom R. Bex zu sehen.


Auf dem für uns reservierten Tisch standen Kuchenwürfelchen bereit - sehr einladend.

Hieß - glaube ich - Bananabread, war aber definitiv leckerster Kuchen  und ich hab mich über das Obst gefreut.

Man bestellt an der Theke, sucht aus, kann alles betrachten und entscheidet dann, was man an den Tisch gebracht haben möchte.

Vielleicht Kuchen: Cheeseless Cheesecakey  - alle Kuchen hier sind mit Kokosblütenzucker, Datteln oder Rosinen gesüßt,


oder Rohköstliche Brownies - eindeutig meins!


oder Wraps oder Salate


oder eine Bowl im Glas

Die Entscheidung war für mich nicht leicht.... aaaaalllesss sah so lecker aus. Und jede Frage, die ich gestellt habe, wurde auch noch positiv beantwortet - hier gibt's wirklich nur "Cleanzeug" zum Essen - kein Weizen, kein Zucker, alles vegan, alles frisch, viel Gemüse ... , hier hätte ich also auch eine Ausnahme von der Rohkost machen können, was ich nicht gemacht habe, weil mich der Wildkräutersalat angelacht hat und die süßen Rohköstlichkeiten in der Vitrine obendrein.

Wildkräutersalat also für mich und Infused Water -


kann ich nur empfehlen - beides hat geschmeckt, wie ... wie Zuhause. Das sag ich eigentlich nie, manche gehen ja auch genau deshalb zum Essen, weil es Zuhause vielleicht doch nicht so lecker ist. Aber bei uns ist es immer lecker und ganz oft ist es das sonst eben nicht, weil eben doch Weizen oder Zucker verarbeitet wurde und der Salat unter aller Kanone ist - das gibt es leider auch auf vegan. Nicht so hier, hier hatte ich nach 2 Minuten das Gefühl - hier bin ich safe (um einen beleibten bayrischen Koch zu zitieren).

Und jetzt schaut euch diesen Salat mal von allen Seiten an:


Leckeres Pesto und leckeres Life-Changing-Bread dabei und

Brokkoli und Kürbis und

Wildpflanzen on top - Wilde Malve - sehr fein.
Auch die anderen Köstlichkeiten sahen sehr lecker aus, aber ich hatte mich schon so vollgefuttert, mit rohköstlichem Raffaello und diesem Mini-Brownie,


so dass ich nur noch die Goldene Milch - siehe unten - kosten konnte und die war ebenfalls superlecker.

Buddha Bowl für die Hasenfamilie und Markus
Kuchen und Trinkschokolade für Claudi

Goldene Milch und gedeckter Apfelkuchen zum Nachtisch für Markus + Marielle
Und zum Schluß durften wir alle noch den köstlichen Smoothie probieren, der uns von Marketa, die auch „Freestyle alle Level“ unterrichtet, serviert wurde.



Und für die Daheimgebliebenen musste noch der Wrap mit - auch der sehr lecker und superclean.


Das ist mal ein Laden, da geh ich auf jeden Fall wieder hin. Und nächstes Mal bist Du hoffentlich auch da, liebe Rebecca.
Und jetzt habe ich Hunger.. den bekommt ihr auch, spätestens, wenn ihr diese Seite mit noch mehr Impressionen anschaut.
Sorry, heute hat das Rebella Bex geschlossen, aber sonst alle Tage auf. Schönen Sonntag euch!



Samstag, Dezember 09, 2017

Schokoladengeschenk & Yoga

Heute ist ein ganz wunderbarer Tag, gefüllt mit Reisevorbereitungen, Vorbereitungen für ein Essen mit Freunden morgen und mit einem Iyengar-Yoga-Seminar direkt aus Pune und dem Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute. Ich freue mich sehr über diese Gelegenheit.


Zuvor erzähl ich euch noch von einem der besten Geschenke der letzten Zeit - obwohl, eigentlich sind alle "beste Geschenke", aber dieses ist essbar und damit kriegt man mich immer.
Die liebe Angelika hat mir Schokolade mitgebracht, zu einer Exkursion, an der sie teilgenommen hat. Diese hat sie angefertigt nach meinem Rezept aus Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich, diejenigen, die das Buch haben: Ihr findet es auf Seite 71 mit zwei Varianten.

Ich glaube, Angelika hat das Rezept in den Details ein bisschen verändert - gut so, dazu sind meine Rezepte da - sie sollen inspirieren und zu eigenen neuen Kreationen anregen. Was aber auf jeden Fall drin ist in der Gundermann-Schoggi ist Gundermann bzw. Gundelrebe. (Warum sagt man auch Gundelrebe? Das ist eine andere Geschichte, die ich gerne auf Exkursionen erzähle.)


Ach was habe ich mich gefreut über diese Überraschung und schaut euch mal die Tütchen an - sind die nicht schön? Mit Schmetterlingen und kleinen dicken Bienen.


Wo gibt es denn so etwas noch, die erinnern mich an die Tüten bei unserem Bäcker früher, wo wir Cremehütchen und Fondantkringel gekauft haben.

Und die Schokolade selbst: einfach herrlich. Ich dachte ja dummerweise, ich müsste nicht teilen. Aber: falschgedacht, ratzfatz wurde sie auch zum Liebling der Mitbewohner, die sonst eigentlich keine Rohköstler sind.
Letztendlich freut mich das ja immer besonders, wenn meine Rohköstlichkeiten, meine Rezepte, einfach von allen gemocht werden. Dann wird auch nicht diskutiert, ob irgendetwas vegan oder rohvegan, zucker- oder glutenfrei oder frei von sonstigem Nonsens ist, sondern einfach geschlemmt. So soll das sein.



Es gab übrigens 2 Sorten - die dunklere in der Bienentüte und die hellere in der Schmetterlingstüte. Beide köstlich. Und ich hatte Glück: Mein Favorit war die Dunkle, die anderen fanden die Helle besser.



Kleiner Tipp noch: Wenn ihr auf diesen Link klickt, dann auf "Blick ins Buch" klickt und dann dort bei "im Buch suchen" Gundermann eingebt, dann bekommt ihr auch das Rezept auf Seite 71 angezeigt - viel Spaß damit! 🍫😋


Ich wünsche euch heute einen großartigen und leckeren Tag und morgen zum 2. Advent geht's hier lecker weiter - versprochen.

Freitag, Dezember 08, 2017

Zahlengeschenk - vegan schafft Platz für Wildpflanzen


Bevor es hier morgen richtig schokoladig wird, muss ich heute noch den Link des gestrigen Tages teilen. Auf welt24 gab es nämlich einen Artikel zu lesen - zum Thema Das würde passieren, wenn wir alle sofort aufhören würden Fleisch zu essen.

Und darin stand eine Zahl, die ich schon lange gerne wissen wollte. Nämlich: wie viele Quadratkilometer wir eigentlich zur Verfügung hätten, wenn wir aufhören würden Fleisch zu produzieren. Dr. Marco Springmann von der University of Oxford kann diese Frage beantworten:

Wenn alle Nutztiere verschwinden würden, sagt er darin, stünden etwa 33 Millionen Quadratkilometer Land zur Verfügung. Das ist eine Fläche größer als der gesamte afrikanische Kontinent. Und in dieser Fläche ist noch nicht einmal das Land mit eingerechnet, in dem Futter für die Tiere angebaut wird. Das würde dann ebenfalls wegfallen.

Alternativen bieten außerdem ... Einrichtungen von Schutzgebieten, um die Biodiversität zu erhalten.

Könnt ihr euch vorstellen, was das heißt? Wir hätten Unmengen an Platz für den Anbau pflanzlicher Lebensmittel und auch die Wildpflanzen hätten wieder mehr Lebensräume und die Artenvielfalt wäre wieder gegeben. Damit stünde uns die Wildpflanzen-Apotheke wieder überall kostenlos und mit einem riesigen Gesundheitspotential für jeden zur Verfügung.

Die Braunelle, eine Pflanze mit Inhaltsstoffen, die sogar gegen Viren (bspw. Herpes) wirksam sind,
braucht nur ein bisschen Platz - mehr nicht.

Außerdem, so könnt ihr in dem Artikel nachlesen, wäre eine starke Reduzierung der Treibhausgase und des Wasserverbrauchs, die unmittelbare Folge - denn Dr. Springmann glaubt auch nicht daran, dass sich die Erderwärmung ohne Verringerung des Fleischkonsums überhaupt wird reduzieren lassen. Und drittens: Die Menschen würden wieder gesünder.

Diese Ideen, für die ich vor wenigen Jahren noch schräg angeschaut worden bin, und das nicht nur von Kollegen aus der Wissenschaft, werden jetzt von Wissenschaftlern aus Oxford verkündet und auf Welt24 veröffentlicht - WOW.

You definetely made my day Dr. Marco Springmann 💗

Bis es soweit ist - (wird es jemals soweit kommen?) gehen wir weiterhin auf Exkursion und nutzen die Wildpflanzen, die hier überall noch wild zu finden sind. Übrigens sind zu den Exkursionen auch all diejenigen eingeladen, die sich nicht rein pflanzlich ernähren. Denn die Versorgung mit Wildpflanzen ist für uns alle wichtig, um einer Mangelernährung, die es bei jeder Ernährungsform geben kann, vorzubeugen.

Am 16. 12. findet die letzte Wildpflanzen-Exkursion in diesem Jahr statt. Wer weitere Infos möchte, der schreibt an info(ät)Christine-volm.de. Und es gibt auch die Möglichkeit eine Wildpflanzen-Exkursion zu verschenken. Wir verschicken gerne online Gutscheine, die ihr euren Lieben unter den Weihnachtsbaum legen könnt. Euch wünsche ich heute wieder einen wunderschönen Tag!


Donnerstag, Dezember 07, 2017

Bunte rohköstliche Geschenke: Galaxy Donuts und Bounty pureraw


Heute gibt es hier ganz was Feines. Und auch diese Köstlichkeiten, die ich euch heute vorstellen will, habe ich geschenkt bekommen.

Läuft euch auch schon das Wasser im Mund zusammen?

Und noch besser: Es gibt auch die Rezepte dazu - die hat mir nämlich die liebe Kirstin Knufmann von PureRaw gleich dazugeschenkt - also euch Lesern eigentlich.

Schaut mal, das war meine Süß-Verpflegung auf der veggie&freivon, da haben wir - Kirstin und ich -uns nämlich das letzte Mal gesehen - weil wir beide als Aussteller dort waren und sie hat die Leckereien ganz von Zuhause in Sachsen-Anhalt bis zu uns in den Süden gebracht. Ist das nicht großartig - manchmal muss man sie einfach knuddeln.

Galaxy Donuts 



und hier Kirstins Rezept für 21 Mini-Donuts:
 
Zutaten für den Teig:
190g Cashewkerne (alternativ Cashewmus)
150g Dattelpaste
1 TL Sonnenblumenlecithin
2TL Reishipulver
100g Erdmandelmehl
110g Kakaobutter zerlassen

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen. Die Masse dann in Mini-Donut-Formen geben und für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann kann das Icing aufgetragen werden.



Für die Glasur oder das Icing, wie es englisch heißt:
125g Cashewkerne (alternativ: Cashewmus)
60g Kakaobutter (zerlassen) 55g Kokosöl (zerlassen)
100g Yacónpulver
1/2 TL Flohsamenschalen
1/2 TL Sonnenblumenlecithin
(optional: 1 TL Kalziumalge)
Die Farben sind übrigens keine schnöden Lebensmittelfarben sondern:
blau = Magic Blue, gelb = Kurkuma, rot = Erdbeerpulver, lila = Acaipulver oder Blaubeerpulver, grün = Chlorellapulver und babyblau = Einhorn-Zauber
Alternativ können auch frische Früchte verwendet werden.


Wisst ihr übrigens, wie lange so ein kleines Donut-Kringelchen bei mir lebt.. die haben wirklich eine sehr kurze Halbwertszeit! Also macht lieber gleich die doppelte Portion.


Aber die Donuts waren ja nur ein Teil - mein Gott, das Leben (oder vielmehr Kirstin) meint es manchmal echt gut mit mir - es gab ja auch noch diese Bounty in rosé:


Und auch hierfür gibt es ein Rezept:

150 g Kokosraspeln
50 g Kokosmus, zerlassen
50 g Kokosöl, zerlassen
25 g Xylitol
15 g Yaconpulver
und ein bisschen was Rotes - Erdbeerpulver oder Beeren- oder Rote-Bete-Saft
1/4 TL Sonnenblumenlecithin
1 Prise Vanillepulver

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen gut kneten.

Den Teig in eine Form geben zum Auskühlen und gut eindrücken. (Alternativ mit den Händen zu Riegeln formen.) Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Zutaten für die Schokolade oben drauf hat Kirstin mir heute morgen noch schnell per WhatsApp verraten - dafür gibt es also noch nirgends das Rezept - außer hier:

Bounty-Schokolade:

60 g Kakaobutter, zerlassen
60 g Cashewkerne + 1 Löffelchen Flohsamenschalen untermixen
+ etwas Kokosöl

Für die Schokolade die zerlassene Kakaobutter und die Cashewkerne in einen Mixer geben und eine gute Minute mixen lassen, so dass die Cashewkerne ganz cremig werden mit der Kakaobutter. (Wenn kein Hochleistungsmixer vorhanden ist kann alternativ auch ein Cashew- oder helles Mandelmus verwendet werden.)
Soviel Kokosöl hinzufügen und kurz mixen bis alles zu einer cremigen Schokolade verarbeitet ist.
Den Kokosteig damit bestreichen, abkühlen lassen und in Quadrate schneiden.

Es war auf jeden Fall wieder mal ein Vergnügen, Kirstin zu treffen und am PureRaw-Stand gab es auch noch tagesaktuell von Betty serviert "Junges Gemüse aus der Frankfurter Allgemeinen". Der Algenmann war also auch dabei.


Euch einen weiterhin rohinspirierten Advent - vielleicht wird es ja bei euch nun auch bunt auf dem Plätzchenteller?

Dienstag, Dezember 05, 2017

Geschenke Geschenke, lichtvoll



Hallo Ihr Lieben, die online-Welt hat uns wieder. Seit gestern sind wir wieder schnell im Netz und müssen nicht mehr mühsam über das Handy die Beiträge online stellen. Jetzt kann ich euch auch erzählen, wie es hier im Advent weiter gehen wird. Zunächst einmal mit Geschenken. Ich bin in letzter Zeit so viel beschenkt worden, dass ich das einmal mit euch teilen möchte. Jede Menge Bücher sind darunter, aber - und das freut mich besonders - auch jede Menge leckere Dinge zum Verspeisen oder einfach zum Genießen.

Anfangen möchte ich heute mit dem Licht, dass mir meine Freundin Christine im August geschenkt hat und das ich immer wieder dann anzünde, wenn ich das Gefühl habe, ein bisschen "Erleuchtung" mit Unterstützung der Pflanzen kann nicht schaden. Vor allem im Advent, wenn ich mich nach ein bisschen Zurruhekommen sehne, mich dann aber Nachrichten erreichen von durchgedrehten AFDlern oder sichverselbständigenden Landwirtschaftsministern oder von Menschen - denen gar nicht mehr zu helfen ist, dann wünsche ich mir ein bisschen Licht für uns alle.

Dann zünde ich eine der Allgäuer Heilkräuterkerzen von Christine an. Es sind Kerzen, in denen pflanzliches Stearin mit Pflanzenauszügen angereichert wurde und die daher wirken wie eine sehr milde Räucherung. Kein Vergleich zu Duftkerzen jeder Art, der Geruch ist kaum wahrnehmbar. So mag ich das, wenn ich die Kräfte der Pflanzen nutzen kann, aber nicht von aufdringlichem Duft belästigt werde.





 Auszüge aus Lärche und Engelwurz wurden in der Lichtengelkerze verarbeitet.


Besonders hat es mir diese Kerze mit dem Namen "Innere Ruhe" angetan, mit Auszügen aus Baldrian, Bitterorange, Tonka und Lavendel  - obwohl blau sonst eigentlich nicht meine Farbe ist. Sie duftet sehr zart und vor allem die Kinder lieben sie.


Ich mag die Kerzen auch, weil sie nicht tropfen und gefühlt ewig brennen. Außerdem werden sie in Deutschland in einer kleinen Manufaktur im Pfrontener Tal produziert. Alles in allem war das ein Supergeschenk, liebe Christine.

Ich werde jetzt weiter Bücher signieren. Es freut mich sehr, dass meine Bücher unter dem ein oder anderen Weihnachtsbaum liegen werden und wenn ihr auch welche verschenken wollt, dann könnt ihr sie unter wildundroh@web.de bestellen - mit einer Wunschwidmung oder nur signiert und in jedem Fall versandkostenfrei.