Samstag, Juli 08, 2017

Detox my life... kleine Freiheiten für die Seele

Detox, Baby! hat viele Kapitel. Über die Säfte und die Saftkur habe ich ja schon geschrieben, mit Limonade und leckerem Wasser geht es in den nächsten Posts weiter, aber heute möchte ich etwas erzählen, was zum Kapitel Detox Soul passt. 
Darin geht es um Menschliches und Mitmenschliches, um Lebensordnung, um Ausmisten und Entrümpeln, um Beziehungen und um die Liebe. Kurz um alles, was unserer Seele guttut.

Eine kleine  Geschichte zum Thema "persönliche Freiheit".
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass persönliche Freiheit, wenn man sie sich denn nimmt, der Seele Flügel verleiht:



Einmal in der Woche gehe ich zum Yoga. Ein Freund aus der Yogagruppe holt mich seit kurzer Zeit mit dem Auto ab, wofür ich ihm sehr dankbar bin.
Früher habe ich bei solchen Unternehmungen trotzdem eine Tasche mit den wichtigsten Utensilien dabeigehabt - man weiß ja nie. Darin alles, was man vielleicht brauchen kann: Papiere, Schlüssel, Taschentücher, vielleicht etwas zu trinken, Geldbeutel und natürlich: das Handy. Außerdem hatte ich sicherheitshalber immer eine Jacke dabei und ordentliche Schuhe an, weil man ja nie weiß... Und ordentlich angezogen war ich auch, und weil man ja nie weiß hatte ich auch manchmal noch was zum Wechseln mit. Für alles vorgesorgt und auf Nummer sicher, so war es mir am liebsten.

Heute versuche ich, so wenig wir möglich dabeizuhaben, lasse alles, was nicht unbedingt notwendig und damit unnötiger Ballast ist, einfach zu Hause.

An erster Stelle das Handy - wenn ich im Yoga oder auf dem Weg dorthin oder zurück bin, kann ich niemandem eine Hilfe sein, es wäre eh ausgeschaltet.
Bezüglich des Schlüssels frage ich vorher, ob jemand da ist, der mich wieder reinlassen kann, wenn ich zurückkomme, was meistens der Fall ist.
Papiere? Ich nehme sie einfach nicht mit, wenn wirklich etwas passieren sollte, dann wäre ganz schnell herauszufinden, wer die "unbekannte Beifahrerin" ist.
Taschentücher? Auf jeder Toilette gibt es Papiertücher oder zur Not auch Klopapier.
Wasser gibt es in der Yogapraxis und ich muss auch nicht alle 5 Minuten etwas trinken.
Jacken und Co: bei diesen Temperaturen momentan nicht notwendig.

Also stehe ich einmal in der Woche mit genau 4 Kleidungsstücken (Unterwäsche, Top, Yogapants), einem Haargummi und einem Paar Flipflops an den Füßen, vollkommen ohne Schmuck und Accessoires vor der Haustüre und warte darauf abgeholt zu werden. Irgendwie fühlt es sich auch seltsam an, fast als würde ich etwas Verbotenes tun (Muss man sich eigentlich jederzeit ausweisen können oder ist das ein Gerücht?)
Was aber überwiegt ist ein ganz besonderes Gefühl der Freiheit, das mich immer an die Sommer als Kind erinnert. Nach der Schule bin ich barfuß und im Kleidchen nach draußen und habe gespielt und den Sommer genossen, bin irgendwo herumgestrolcht und habe mich frei gefühlt. Und erst wenn die Kirchturmuhr 6 Uhr geschlagen hat, wurde mir bewusst, dass ich vielleicht auch mal wieder nach Hause gehen sollte. Das ist so ein unbeschreibliches Pippi-Langstrumpf-Gefühl, das ich hier gerade einmal pro Woche genießen darf. Und ich möchte das öfter haben. Klar kann man nicht immer Schlüssel und Papiere zu Hause lassen, aber es gibt ganz vieles, was man weglassen kann. Überhaupt. Jeden Tag.

Was lasst ihr denn so weg - heute?

Wenn ihr mehr zu Detox Soul lesen wollt, dann könnt ihr das in Detox, Baby! ab Seite 150 tun. Und verpasst nicht die Chance ein Buch zu gewinnen. Außerdem gibt es Detox, Baby! jetzt natürlich in jeder Buchhandlung, im Online-Buchhandel und unter wildundroh(ät)web.de, wenn ihr es mit einer persönlichen Widmung haben wollt.
Euch einen wundervollen Samstag!